Die Südamerikareise ist voll im Gange, die Landschaften sind grandios, eine Partynacht toppt die andere und die Fotos füllen nur so die Speicherkarte. Plötzlich die Warnung "Speicherkarte voll!". In einem ersten Anlauf werden dann meist erst mal die weniger guten Schnappschüsse von der Kamera in qualitativer Handarbeit gelöscht. Stunden vergehen und man hat plötzlich wieder Speicherplatz für die kommenden zwei Tage.
Was aber nun, wenn die Reise noch drei Wochen dauert...
Die einfachste Methode ist natürlich eine neue Speicherkarte zu kaufen. Ist man in einer Touristenhochburg kann dies leicht mal sehr teuer werden. In Asien macht man hingegen vermutlich den Deal seines Lebens.
Eine andere Alternative bieten viele Fotoshops: Das Brennen der Fotos auf CD oder DVD. Doch ein kleines Restrisiko bleibt bei dieser Methode immer. Vor allem dort, wo die technischen Standards nicht hoch sind. Da kann es leicht mal vorkommen, dass die Fotos ins Fotonirvana geschickt werden und die Urlaubserinnerungen für immer weg sind.
Eine Methode die ich bereits seit Jahren benutze ist das Abspeichern meiner Fotos auf einem sogenannten Phototank. Dies ist ein externer Harddrive mit Akku und integriertem Card Reader. Karte einstecken, überspielen, fertig. Viele moderne Geräte bieten sogar einen Bildschirm auf dem man die überspielten Fotos nachher anschauen kann. So geht man sicher, dass die Fotos auch wirklich auf dem Harddrive sind. Die Phototanks gibt’s in verschiedenen Harddrive-Größen und mit allen gängigen Kartenformaten. Sehr gute Erfahrungen habe ich stets mit den sehr robusten Geräten der Marke Jobo gemacht. Hier bekommt man Qualitätsarbeit zu einem super tollen Preis.
Hier ein Link zum Gerät, das ich derzeit benutze:
Jobo Giga One Ultra 40 GB
An dieser Stelle will ich jedoch erwähnen, dass auch bei diesen Geräten immer ein Restrisiko bleibt, da das Gerät mit einer Festplatte arbeitet. Und diese kann bei einem schweren und harten Sturz unbrauchbar werden.
Vereinzelt gibt es auch Stand-Alone DVD Brenner mit Akku auf dem Markt, welche Speicherkarten direkt auf DVDs brennen. Vor einigen Jahren hatte ich jedoch mit einem derartigen Gerät eher schlechte Erfahrungen gemacht, da der Brenner wegen der hohen Luftfeuchtigkeit im Regenwald Südostasiens versagte...da blieb dann letztendlich nur die alte "Schlechtefotoslöschaktion" bis zur nächsten Stadt.
Da viele mittlerweile auch auf Reisen ihren Netbook oder Notebook mitnehmen, bietet sich dieser natürlich auch ideal zum Brennen und absichern der gemachten Fotos an.
Für diejenigen die ganz sicher gehen wollen, gibt es noch immer die gute alte analoge Kamera, die Polaroid Kamera und den mobilen, akkubetriebenen Fotodrucker. :) Was will man mehr. Der Sicherung von Fotos sind scheinbar keine Grenzen gesetzt.
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